In zwei Workshoptagen im Juli und in mehreren Qualifizierungsmaßnahmen im Herbst/Winter wurde in Theorie und Praxis ein Haus mit Wänden aus heimischen Roggenstrohballen, direkt vom Feld, gebaut. Was in den USA seit Jahrzehnten eine gebräuchliche Bauweise, ist hierzulande noch nahezu unbekannt: Die Strohballenbauweise.
Nach einer theoretischen Einführung wurden Wände in einem Holzständerrahmen aus gepresstem Roggenstroh verdichtet und “gemauert”.
Nach einer Bewehrung mit engmaschigem stabilem Mäusedraht wurden sie 5 cm dick mit Lehmputz von innen und außen verkleidet. Im Innenbereich wurden in den Lehmputz Wandheizungen aus Kupferrohren integriert.
Die Rückwände der Außenküche sind mit Steinen der Firma Liapor als Sichtmauerwerk gemauert.
Referenten: Architekt Dipl. Ing. Norbert Behr, Eggolsheim, Planung und Bauausführung des Strohballenhauses in der Umweltstation Lias-Grube
Hubert Forscht, Schreinermeister u. Lehmbaufachmann, Eggolsheim, Lehmputz an Innen- und Außenwänden in Strohhäusern, Strohballenbau in der Region
Dipl. Biol./Baubiologin Ulrike Schaefer-Lutz, Eggolsheim, Praxisanleitung.
Projektunterlagen siehe im Downloadbereich der Homepage.


