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Susanne Bosch
Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg |
Dietrich Förster
Ökologische Bildungsstätte Mitzwitz Naturpark Frankenwald |
Ulrike Schaefer
Umweltstaion Lias-Grube Leuchtpol gGmbH |
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Regina Derleth
Umweltstation Lias-Grube |
Claudia Baumann
Regierung von Oberfranken |
Ingrid Schiller
Abgeordnetenbüro Melanie Huml |
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Heidi Sprügel
Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad |
Marion Hartmann
Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH |
Lisa Geißler
Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH |
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Tobias Wagner
Landratsamt Bamberg |
Christine Hertrich
BN Kreisgruppe Bamberg |
Brigitte Pfister
LBV Umweltstation Fuchsenwiese |
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Susanne Meier
Stadtoase Kronach |
Gerhard Sickmüller
Heinershof e. V. |
Tina Sickmüller
Heinershof e. V. |
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Alexandra Klemisch
Landratsamt Bamberg, Kreisfachberatung |
Hubert Steinberger
Lernort Natur in Wunsiedel |
Thomas Kappauf
UIZ Lindenhof |
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Reiner Rück
Zukunftsagentur für Schulen |
Viktoria Piehl
Zentrum Welterbe Stadt Bamberg |
Diana Büttner
Zentrum Welterbe Stadt Bamberg |
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Heike Preier
Chapeau Claque e. V. |
Andrea Musiol
Umweltstation Weismain |
Michael Selinger
LBV-Ökostation Helmbrechts |
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Sonja Fehler
Museen der Stadt Bamberg |
Veronika Genslein
Museen der Stadt Bamberg |
Dr. Anne Schmitt
Flussparadies Franken e. V. |
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Christine Kaiser
Flussparadies Franken e. V. |
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TOP 1
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Aktuelle Informationen aus Regierung und dem Umweltministerium
Umweltfonds (Sitzung 9.11.2009): Aus Oberfranken 4 beantragt, 2 genehmigt mit rund 42.590 Euro. Bayernweit: 54 Anträge mit rund 873.300 Euro, davon rund 472.500 Euro genehmigt. Die Frühjahrssitzung entfällt 2010. Nächste Sitzung: 9.11.2010. Abgabe: 27.09.2010.
Umweltstationen (Sitzung 8.12.2009): Aus Oberfranken 13 beantragt, 11 genehmigt mit rund 295.300 Euro. Bayernweit 59 Anträge mit rund 1.948.00 Euro beantragt und davon rund 1.231.200 Euro genehmigt. Frühjahrssitzung am 20.04.2010: 3 Anträge aus Oberfranken mit rund 46.000 Euro beantragt, bayernweit 14 Anträge. Nächste Sitzung: 30.11.2010. Abgabe: 4.10.2010.
Bitte die Anträge so früh als möglich bei Frau Baumann abgeben, damit Nachfragen möglich sind.
Rechnungsprüfungen laufen weiterhin. Bisher noch keine Berichte und auch keine Richtlinien, wie mit den Beanstandungen umgegangen werden soll.
Wichtiger Hinweis: Unbedingt die noch offenen Verwendungsnachweise bei Frau Baumann abgeben. Der Termin dafür ist im Bewilligungsbescheid festgelegt auf 6 Monate nach dem Projektende (in der Regel 31.12.), also üblicherweise zum 30. Juni des Folgejahres. Achtung: werden Mittel für ein Projekt ins Folgejahr übertragen, bleibt die Abgabefrist des Verwendungsnachweises trotzdem bestehen – außer es wird auch hier per Email eine Verlängerung beantragt. Diese kann maximal 2-3 Monate betragen. Die termingerechte Abgabe der Verwendungsnachweise wird zukünftig strenger kontrolliert.
Klärung Stundensätze: 2009 wurde in den Förderrichtlinien die anrechenbaren Stundensätze konkretisiert. Grundsätzlich dürfen nur die tatsächlich angefallenen Stundensätze bis zu einem Maximalbetrag je nach fachlicher Qualifikation angesetzt werden. Dies gilt für alle Anträge ab 2009 (weitere Informationen: www.umweltbildung.bayern.de/foerderung/index.htm)
Für die Anträge, die 2008 gestellt und für 2009 bewilligt worden sind, gibt es derzeit keine Bayernweit einheitliche Regelung. Frau Baumann weist darauf hin, dass das, was im Verwendungsnachweis angegeben wird, gilt. Wer im Verwendungsnachweis Stundensätze abrechnet, die im Antrag von 2008 bewilligt worden sind, bekommt diese auch ausgezahlt. Allerdings mit dem Risiko eventueller Rückforderungen. Wer die neuen Stundensätze im Verwendungsnachweis aufführt, bekommt auch nur diese ausgezahlt und hat dann auch keinen Anspruch auf höhere Sätze, wenn bayernweit nachträglich eine andere Regelung getroffen wird. Es ist derzeit nicht abzusehen, wann es zu einer endgültigen Entscheidung kommen wird oder wie diese ausfallen wird.
Ulrike Schaefer stellt dazu noch einmal die Situation der Umweltbildung dar: Mit gerade einmal 1,2 Millionen, in der Herbstsitzung genehmigten Euro für alle 40 bayerischen Umweltstationen werden jährlich über 500.000 Menschen erreicht. Die ist nur möglich aufgrund des überdurchschnittlichen Engagements derer, die in diesem Bereich tätig sind und viele unbezahlte Überstunden leisten. Bis weit in den Sommer hinein verschobene Bewilligungen, die späte Auszahlung von Zuschüssen, die extrem hohen Ansprüche der Rechnungsprüfung und schleichend unflexibler werdenden Förderregelungen erschweren die Arbeit der Umweltbildungseinrichtungen zunehmend. Die dringende Bitte an die Politik um Unterstützung, damit die wertvolle Arbeit der Umweltbildungseinrichtungen nicht in Verwaltungsvorschriften untergeht.
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TOP 2
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Organisation des Runden Tisches Umweltbildung Oberfranken sowie aktuelle Informationen zum Marketingprozess Umweltbildung.Bayern und aus anderen Netzwerken
Runder Tisch Umweltbildung Oberfranken
Regina Derleth unterstützt seit diesem Jahr Ulrike Schaefer bei der Organisation des Runden Tisches Umweltbildung Oberfranken.Ulrike Schaefer wird weiterhin die Koordination übernehmen. Sie ist im Kernteam der Dachmarke Umweltbildung.Bayern und im Plankstettner Kreis vertreten und hält auch den Kontakt zum Runden Tisch Umweltbildung in Mittelfranken.
Der Runde Tisch Umweltbildung Oberfranken hat die Dachmarke Umweltbildung.Bayern für weitere drei Jahre verliehen bekommen. Insbesondere die Entwicklung in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei Kooperationen und Vernetzung werden nach diesem Zeitraum verstärkt beurteilt werden. Bemängelt wurde, dass auf den offiziellen Internetseiten www.umweltbildung.bayern.de für den Runden Tisch noch keine Inhalte eingestellt worden sind. Ulrike Schaefer wird einen Text entwerfen, Thomas Kappauf (seit 2009 auch im Kernteam) diesen Korrektur lesen.
Der Antrag auf Mittel aus dem Förderprogramm für Umweltstationen für die Koordination des Runden Tisches Umweltbildung Oberfranken wurde bewilligt.
Als Vertreterin des Runden Tisches Umweltbildung Oberfranken beteiligt sich Ulrike Schaefer an der Entwicklung der Dachmarke Oberfranken. In einer fachlich breit aufgestellten Arbeitsgruppe werden zusammen mit einer Berliner Agentur Ideen und Maßnahmen entwickelt, wie „Oberfranken“ als attraktive, lebens- und liebenswerte Region stärker ins Bewusstsein gerückt werden kann.
Dachmarke Umweltbildung.Bayern und Kampagne WertvollerLeben 2010
Die Dachmarke Umweltbildung.Bayern wird auf Antrag für drei Jahre an Einrichtungen, Netzwerke und Selbständige vergeben, die die geforderten Qualitätskriterien erfüllen. Das Logo wird mittlerweile als echtes Qualitätszeichen erkannt und die Anfragen nehmen von verschiedenster Seite zu. Bisher gibt es über 100 Dachmarkenträger. Neben dem Logo können und sollen alle Dachmarkenträger die angebotenen Qualifizierungsveranstaltungen nutzen. In einer Diplomarbeit hat die Universität München die bisherige Entwicklung der Dachmarke untersucht. Beim nächsten Checkpoint (24. März 2010) sollen die Qualitätsstandards für die Dachmarke weiterentwickelt werden. Dabei sollen Erfahrungen unter anderem aus Schleswig-Hollstein, Niedersachsen und Nordrheinwestfalen genutzt werden.
Der offizielle Auftakt der Kampagne „WertvollerLeben“ findet gemeinsam mit Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder und den Partnern der „Umweltbildung.Bayern“ am 24. April in Würzburg statt. Dort werden auch die neuen Dachmarkenträger ausgezeichnet. Eine rege Teilnahme aus Oberfranken ist wichtig! Die Abschlussveranstaltung findet vom 1. bis 3. Oktober (Fr/Sa/So) in Tutzing statt. Alle Aktionen und Veranstaltungen zur Kampagne werden auch in diesem Jahr mit kostenfreien Aktionsmitteln, Plakaten und Postkarten unterstützt. Einen besonderen Akzent werden im Fußballweltmeisterschaftsjahr die „Fairkick“-Aktionen setzen.
Alle Mitglieder des Runden Tisches Umweltbildung Oberfranken sollen für Aktivitäten des Runden Tisches das Dachmarkenlogo nutzen. Für den Zugang zum internen Bereich, in dem auch viel Material und Informationen zur aktuellen Kampagne WertvollerLeben bereit steht, bitte an direkt an Ulrike Schaefer (info@umweltstation-liasgrube.de) wenden.
Plankstettner Kreis: Inhaltliche Neuorientierung: es wird zukünftig keine große Jaherstagung mehr geben, dafür soll die Lobbyarbeit verstärkt werden und andere Arten von Veranstaltungen genutzt werden.
ANU Bayern e.V.: Nächstes ANU-Werkstatttreffen: 19. Mai 2010 im ÖBZ München mit dem Schwerpunktthema Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten.
Projektvorstellung Leuchtpol
Die Umweltstation Lias-Grube ist seit Juni 2009 das Regionalbüro für Bayern des bundesweiten Projektes Leuchtpol. Ziel ist die Fortbildung von ErzieherInnen im Elementarbereich Leuchtpol bringt Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel von Energie und Umwelt in den Kindergarten. Dazu wurde eine gemeinnützige GmbH gegründet. Träger ist der ANU-Bundesverband. Unterstützt wird das Projekt von E.on. Diese haben einen Sitz im Beirat, haben sich aber vertraglich zu einem Werbeverbot verpflichtet und nehmen auch inhaltlich keinen Einfluss. Für Leuchtpol werden Umweltbildungsangebote vor Ort gesucht, die mit einem Gutscheinsystem abgerechnet werden. BN und LBV haben sich aufgrund des Projektpartners E.on gegen eine Teilnahme an dem Projekt ausgesprochen. Informationen zum Projekt unter www.leuchtpol.de. Informationen zur Umsetzung in Bayern direkt bei Ulrike Schaefer, Umweltstation Lias-Grube (u.schaefer@leuchtpol.de).
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TOP 3
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Abstimmung von Aktionen der Umweltbildungseinrichtungen zu den Gartenschauen
Gartenschauen sind aufgrund ihrer hohen Besucherzahlen und des grundsätzlich naturinteressierten Publikums eine gute Möglichkeit der Präsentation für Umweltbildungseinrichtungen. In den nächsten Jahren werden im fränkischen Raum nach der Gartenschau in Kitzingen 2011, Landesgartenschauen in Bamberg 2012, in Bayreuth 2016 und in Würzburg 2018 stattfinden (www.lgs.de).
Lias Geißler (Email: info@landesgartenschau2012.bamberg.de) stellte das Konzept für die Landesgartenschau 2012 in Bamberg vor und erläuterte die Rahmenbedingungen für die Präsentation. Das Hauptgelände wird auf der sogenannten ERBA-Insel sein. Diese liegt zwischen dem rechten und dem linken Regnitzarm im Norden von Bamberg. Aktuell wurde mit dem Umgehungsbach, der mitten durch das Gelände führt, ein wichtiges zentrales Element des Geländes fertig gestellt. So wird aus einer ehemaligen Industriebrache der 1992 stillgelegten ERBA-Spinnerei eine neue Parkanlage mit 12 ha, die langfristig als Grünflächen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Daneben entsteht auf der „ERBA-Insel“ quasi ein neuer Stadtteil mit Wohnungen und Universitätsstandort.
Zur Landesgartenschau in Bamberg werden vom 26. April bis 7. Oktober 2010 etwa 1 Millionen Besucher erwartet. Der Slogan „Treffpunkt Natur“ (noch nicht endgültig festgelegt) spielt auf die Wegematrix und die Naturelemente an (Umgehungsbach, Sandmagerrasen, …). Bei der Gestaltung des Rahmenprogramms, das von Marion Hartmann (Email: marion.hartmann@lgs.bamberg.de) koordiniert werden wird, sind verschiedenste Akteure eingeladen, sich zu präsentieren. Ziel ist es, mit Themenschwerpunkten einen Spannungsbogen über das Gelände zu legen. Bis Ende 2010 sollten die dauerhaften Inhalte der Partner feststehen, damit die Werbung frühzeitig beginnen kann. Das konkrete Rahmenprogramm wird 2011 erarbeitet.
Es wird, wie bei anderen Gartenschauen üblich, ein extra Programm und eine Schwerpunkttag (in der Regel Dienstag) für Schulklassen geben. Die Angebote der „Schule im Grünen“ sind sehr beliebt und die Anfrage nimmt stetig zu. Die Buchung läuft direkt über den Veranstalter. Von regelmäßigen Angeboten bis einmaligen Veranstaltungen ist alles möglich. Aus der Erfahrung früherer Landesgartenschauen heraus wird mittlerweile eine Ausfallpauschale erhoben. Das Rahmenprogramm steht allen Anbietern, von Privatpersonen bis Verbänden, offen. Ein Mehrwert für die Partner des Rahmenprogramms ist es, dass dieses zur Landesgartenschau umfangreich beworben wird.
Für die qualifizierten Umweltbildungseinrichtungen problematisch ist die Regelung, dass neben dem Eintritt zur Landesgartenschau keine Teilnehmergebühr erhoben wird. Selbst wenn Fördermittel fließen, muss ein Eigenanteil von den Einrichtungen finanziert werden. Das heißt, die Umweltbildungseinrichtungen bieten ein qualifiziertes, attraktives Programm und bereichern damit die Landesgartenschau, müssen aber nach derzeitiger Regelung dafür noch Geld mitbringen. Die Mittel der Landesgartenschau sind gedeckelt und es gibt keine grundsätzliche Finanzierung für das Rahmenprogramm. Den Einzelfall entscheidet der Aufsichtsrat der Landesgartenschau.
Im Hinblick auch auf zukünftige Landesgartenschauen wird angeregt mit dem Umweltministerium und den Bayerischen Landesgartenschauen zu besprechen, wie die qualifizierten Angebote der Umweltbildung so angeboten werden können, dass sie für die Einrichtungen finanzierbar und für die Teilnehmer bezahlbar sind. Mit der Dachmarke Umweltbildung.Bayern ist bereits ein Qualitätssigel vorhanden, das eine transparente Entscheidungsgrundlage bietet wer nachweislich besonderen Qualitätsansprüchen genügt.
Der Runde Tisch Umweltbildung Oberfranken wird auf der Landesgartenschau in Bamberg sich gemeinsam an 1-2 Tagen voraussichtlich im Pavillon des Umweltministeriums präsentieren. Darüber hinaus wird eine Arbeitsgruppe abstimmen, wie eine regelmäßigere Präsenz auf dem Gelände organisiert werden kann. Die Idee ist, einen „Umweltbildungstag“ in der Woche anzubieten, der reihum von jeweils einer Einrichtung aus der Region organisiert wird. Grundsätzlich interessiert sind: LBV Umweltstation Fuchsenwiese, BN Kreisgruppe Bamberg, Umweltstation Weismain, Umweltstation Liasgrube und Flussparadies Franken e. V. Es besteht evt. die Möglichkeit, die mit dem geplanten Regionalpavillon zu verbinden. Ein erstes Treffen soll im Mai/Juni stattfinden. Das Flussparadies Franken wird dazu einladen.
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Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: Ausflugtipps und Angebote zum Lernen vor Ort für das VGN-Portal Zukunftskompass
Mit dem Internetportal www.zukunftskompass.de werden Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrer angesprochen. Informations- und Serviceangebote werden für alle Beteiligten am Schulleben systematisch erfasst und zentral „aus einer Hand“ bereitgestellt.
Ein Ziel ist es, im Netzwerk mit vielen Einrichtungen aus der gesamten Region, die vielfältigen Angebote der Umweltbildungseinrichtungen und Ausflugsmöglichkeiten darzustellen. Besonders attraktiv sind Angebote innerhalb des VGN-Tarifgebietes, das seit 1.1.2010 auch Bayreuth und Bamberg umfasst. Für Schulklassen kostet das Tagesticket ca. 3 Euro pro Kind. Derzeit sind bereits 129 Angebote für Ausflüge und 107 Angebote zum Lernen vor Ort eingestellt. Darüber hinaus sind über die Metropolregion im Grünen und die Vernetzung der Naturparke viele weitere Gebiete in Oberfranken eingebunden. Die Umweltstation Lias-Grube bereichtet von sehr positiven Erfahrungen mit dem Vorgängerprojekt Pauk&Ride, mit dem viele Schulklassen außerhalb des Kerngebietes angesprochen wurden.
Das Einstellen der Angebote erfolgt durch die jeweilige Einrichtung selbst. Dafür kann auf der Internetseite www.schule.zukunftskompass.de/anbieter/online ein Zugang beantragt werden. Eine Redaktion überprüft die Angebote und hilft bei Problemen.
Vorschlag: bei Angeboten, die von Dachmarkenträgern eingestellt werden, sollte das Logo dargestellt sein.
Noch offen ist die Frage, wie das Angebot in den Schulen und bei den Lehrern beworben wird.
Ansprechpartner für das Projekt ist Reiner Rück (Email: reiner.rueck@stadt.nuernberg.de, Tel. 0911 437432) H46 - Zukunftsagentur für Schulen Geschäftsstelle des RCE Nürnberg.
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Vorstellung GPS-Regnitzrundgang
Zur Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“ wurde eine GPS-Audiostadtführung entwickelt. Diese macht die Themen der Ausstellung direkt in der Stadt erlebbar. Die Route führt zu 19 Stationen entlang der malerischen Regnitz und zu 19 herausragenden Objekten in die Ausstellung. Die Regnitz in Person und der Student Johannes Müller begeben sich auf einen unterhaltsamen Spaziergang entlang des Flusses. Die gesprochnen Texte sind auf dem Gerät mit Abbildungen hinterlegt. Zwischen den Stationen zeigt das Gerät einen Stadtplan, auf dem die eigene Position über GPS dargestellt ist.
Die GPS-Audioführung ist bei der Tourist Information Bamberg und an der Kasse des Historischen Museums für 8,50 Euro ausleihbar. Als Pfand ist ein Lichtbildausweis zu hinterlegen. Sie berechtigt zum ermäßigten Eintritt ins Historische Museum.
Der GPS-Regnitzrundgang wurde mit der Firma itours aus Weimar (www.itour.de) realisiert, die von der Produktion bis zum Leihgerät alles aus einer Hand anbieten. Das System der Leihgeräte ist gegenüber dem Kauf von Geräten viele Vorteile: die Geräte sind versichert und defekte Geräte werden ausgetauscht. Die Finanzierung erfolgt über eine Verkaufsprovision.
Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, mehrere Sprachen auf einem Gerät anzubieten. Den GPS-Regnitzrundgang gibt es bisher in deutscher und englischer Sprache. Nachteile sind: die Nutzer nehmen die Stadt und den Verkehr anders wahr, die Geräte sind für Gruppen eher ungeeignet. Bei starker Sonnenstrahlung ist die Bildschirmdarstellung eingeschränkt, wobei hier neue Gerätetypen immer besser werden.
Weitere Informationen: www.lebensader-regnitz.de unter der Rubrik GPS-Regnitzrundgang
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TOP 6
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Vortrag Bitte nicht anfassen! Konservatorische Herausforderungen bei der Ausstellungsgestaltung
Was haben Eisberge und Museen gemeinsam? Was kann die Umweltbildung von Museen lernen? Wo liegen die Vorteile aber auch die Konsequenzen von Kooperationen zwischen Umweltbildungseinrichtungen und Museen? Diese Fragen beantwortete Sonja Fehler in ihrem Vortrag (siehe Anlage) und Veronika Genslein führte anschließend fachkundig durch die Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“.
Der Schwerpunkt der Arbeit von Museen liegt im Sammeln, Bewahren und Forschen. Nur etwa 2-3 % des Depots werden ausgestellt. Ausstellungen haben eine lange Vorlaufzeit und sind aufgrund der konservatorischen Anforderungen kostspielig. Dabei steht das Originalobjekt im Mittelpunkt, Texte und abstrakte Inhalte treten zurück. Die große Herausforderung ist es, die Objekte einerseits zu schützen, andererseits den Besuchern zu vermitteln. Und dabei unterschiedlichste Zielgruppen (Kindergärten, Schulen, Gruppen, Einzelbesucher, Einheimische, Touristen, Fachbesucher, Laien) anzusprechen.
Umweltbildung und Museen haben viele Gemeinsamkeiten und können bei Kooperationen sehr voneinander profitieren. Spannend sind neue Blickwinkel auf Objekte aber auch der Austausch didaktischer Konzepte. Eine gemeinsam umgesetzte Ausstellung bringt über einen längeren Zeitraum Aufmerksamkeit. Die Zusammenarbeit in einem großen Team unterschiedlicher Akteure ist dabei die große Herausforderung.
Die kulturhistorische Dimension in der Umweltbildung schafft einen neuen Bezugsrahmen und umgekehrt schaffen Themen aus der Umweltbildung einen neuen Blickwinkel auf Kulturgüter. Vieles ist schon einmal da gewesen. Manches, was in früheren Zeiten selbstverständlich war, ist heute nicht mehr akzeptiert. Natur und Kultur für kommende Generationen zu bewahren ist die gemeinsame Aufgabe, für die in Gesellschaft und Politik immer wieder geworben werden muss.
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Termine
Auftakt WertvollerLeben am 24. April 2010 (Sa) in Würzburg statt.
Nächstes ANU-Werkstatttreffen: 19. Mai 2010
Abschlussveranstaltung WertvollerLeben vom 1. - 3. Oktober 2010 (Fr/Sa/So) in Tutzing
Umweltfonds nächste Sitzung: 9.11.2010. Abgabe: 27.09.2010.
Umweltstationen nächste Sitzung: 30.11.2010. Abgabe: 4.10.2010
Zum nächsten Treffen des Runden Tisches Umweltbildung Oberfranken lädt die LBV-Ökostation am Dienstag, 16. November 2010 nach Helmbrechts im Landkreis Hof ein.
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